* tangofish * Tatmotive

Manuela Bößel * Illustratorin & Heilpraktikerin

„Wie passen denn Heilpraktikerei, Pflege und Kunst zusammen?“ Diese Frage wird mir oft gestellt. „Jaja, von Kunst alleine kann man halt nicht leben.“ Das kommt manchmal noch hinterher.
„Doch. Kann ich. (Sie ja auch.)",
denke ich mir dann.
Für mich sind Heilkunde wie auch Grafik Kunst,
von der ich nicht nur überlebe, sondern lebe.
Ich bemühe mich, reine Techniken und Methoden so einsetzen, dass es MEHR ist als stures, pures Ausführen derselben – nämlich sie mit Fleisch und Herzblut zu befüllen, das LEBEN fühlen zu lassen.
Das inspiriert mich in beiden Bereichen.
Darum arbeite und dafür schreibe ich in meinem Blog ...IM PRINZIP TANGO!
„Wenn einer sein Handwerk perfekt beherrscht, dann ist es keine Kunst mehr.
Wenn er es nicht perfekt beherrscht, dann ist es auch keine Kunst“
, soll Karl Valentin gesagt haben.
Klingt paradox, ist aber meiner Meinung nach genau so, und beantwortet eine weitere Frage:
„Hast du das gelernt?“

Ja, habe ich (und werde, solange ich lebe, weiterlernen). Einer beharrlichen Autodidaktin stehen andere - vielleicht sogar zahlreichere – Wege offen als die herkömmlichen:
Ich zeichne, seit ich einen Stift halten kann, und arbeite als Illustratorin, Grafikerin und Webdesignerin seit über zehn Jahren: hauptsächlich für Künstler verschiedenster Branchen wie Musiker, Autoren, Kunsthandwerker, Tänzer, Zauberer, Therapeuten, Ärzte und Heilpraktiker.
Für die Heilpraktikerei bilden meine klassische Ausbildung, Examen und Berufserfahrung in Krankenpflege (zur Zeit ambulante Intensivpflege) die Basis, 2014 nach Eigenstudium ergänzt mit der „Erlaubnis zur Ausführung der Heilkunde ohne Bestallung“ durch das Gesundheitsamt.
Sowohl die klassische Schulmedizin als auch komplementärmedizinische Ansätze finde ich hoch spannend und versuche, beide zu verbinden. Neues Wissen aneignen, mit Themen vertraut werden, in Erfahrungen einbetten, Zusammenhänge entdecken, einfach „weiterforschen“ ist mir sehr wichtig.
Besonders interessieren mich die Verbindungen von physischen Zuständen und seelischen Befindlichkeiten, die ich in der Körpertherapie bearbeite.
Diese Zusammenhänge erfahre ich auch außerhalb der Heilkunde beim Tangotanzen.
Und damit wären wir bei der Antwort zur letzten Frage:
„Nein, ich besuche weder Kurse noch bin ich Tangolehrerin. Ich tanze einfach gern. Seit 16 Jahren.“
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